Quelle: Tanjug | Montag, 29.10.2018.| 14:31
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Rindfleisch aus Serbien auf chinesischem Markt - Haben wir genung Rinder für den Export?

(FotoAlaettin YILDIRIM/shutterstock.com)
Seit drei Wochen wird Rindfleisch aus Serbien nicht nur in die Türkei, sondern auch nach China ausgeführt. In dieser Woche wird die Ankunft noch eines chinesischen Unternehmens erwartet, das an neuen Mengen Rindfleisch aus Serbien interessiert sei, gab heute der serbische Landwirtschaftsminister Branislav Nedimovic bekannt.

Damit erhebe sich die Frage, laut Worten des Ministers, "ob Serbien über genug Rindfleisch für den Export verfügt". Unser Viehbestand erhole sich allmählich, sagte er und kündigte die Eröffnung einer der größten Rinderfarmen in unserem Land Anfang des letzten Monats mit 3.000 Rindern an.

- Frankreich und Großbritannien versuchen schon 30 Jahre erfolglos, Rindfleisch auf den chinesischen Markt zu bringen, und uns ist dies in eineinhalb Jahren gelungen - sagte Nedimovic gegenüber dem TV Pink.

Serbien muss nach alternativen Märkten suchen, um den bestmöglichen Preis für seine Produkte zu bekommen.

In Bezug auf Spekulationen, dass einheimische Landwirte nach dem Kapitel 12 die traditionelle Produktion von Ajvar, Sauerkraut und Schnaps nicht mehr betreiben dürfen, sagte Nedimovic, dass es um "Horrogeschichte geht, mit denen man das Volk seit Jahren vom EU-Beitritt abzubringen versucht".

- Landwirte können alle diese Produkte für ihre eigenen Bedürfnisse herstellen, aber dabei entsprechende Werkzeuge, Methoden und Technologien verwenden. Es ist auch möglich, die geographische Herkuft ihrer Produkte zu schützen, um den Missbrauch der Namen zu verhindern. Auf der anderen Seite werden wir sicher entsprechende Mengen mit der EU aushandeln, die unsere Mitbürger für ihre eigene Bedürfnisse selbst erzeugen dürfen.
Man wird die traditionelle Produktion nicht gefährden und die Mengen sollen für den durchschnittlichen haushalt zufriedenstellend sein, so der Minister.

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